Datum: 22. Dezember 2025 um 5:43 Uhr
Alarmierungsart: DME
Dauer: 15 Stunden 5 Minuten
Einsatzart: Wachbesetzung FW 1
Einsatzort: KR-Dießem, Zur Feuerwache
Fahrzeuge: HLF 7-1 , LF 7-1 , MTF 7-1 , MTF 7-2
Weitere Kräfte: Drehleiter BF Feuerwache 1
Einsatzbericht:
Aufgrund eines Großeinsatzes im Krefelder Hafen besetzen wir seit dem frühen Morgen die Hauptwache, um den Grundschutz im Stadtgebiet sicherzustellen.
An der Einsatzstelle sind beide Wachen der Berufsfeuerwehr sowie mehrere Einheiten der freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Auch überörtliche Kräfte sind an dem Einsatz beteiligt.
Während unserer Wachbesetzung wurden wir zu mehreren Einsätzen alarmiert. Siehe Folgeberichte.
Krefeld (ots)
Am heutigen Tag, den 22.12.2025 um 04:55 Uhr, kam es auf dem Gelände eines Recyclingbetriebs im Bereich des Hafengebietes der Stadt Krefeld zu einem ausgedehnten Brand von ca. 800 Tonnen Metall-schrott. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren bereits Flammen mit einer Rauchentwicklung zu erkennen. Die Feuerwehr leitete umgehend eine umfassende Brandbekämpfung ein. Aufgrund des hohen Wasserbedarfs wurde eine leistungsfähige Löschwasserversorgung aus dem Rhein aufgebaut. Weiterhin werden Hochleistungspumpensysteme, Teleskopmasten, Großwerfer sowie mehrere Löschzüge eingesetzt. Die Brandbekämpfung erfolgt derzeit überwiegend mit Wasser. Parallel zur Brandbekämpfung führen spezielle Messeinheiten kontinuierlich Luftmessungen im Stadtgebiet durch. Nach aktuellem Stand wurden keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffkonzentrationen festgestellt. Es kann jedoch zeitweise zu Geruchsbelästigungen kommen. Vorsorglich wurden Handlungsempfehlungen für die Bevölkerung über die Warn-App NINA ausgesprochen. Weitere Evakuierungen sind derzeit nicht erforderlich. Der Brandschutz für das Stadtgebiet ist jederzeit sichergestellt. Die Feuerwehr Krefeld wird aktuell von überörtlichen Kräften der Bereitschaft 1 (Kleve/Wesel/Duisburg) sowie weiteren angrenzenden Gebietskörperschaften unterstützt. Die Feuerwehr arbeitet eng mit dem Betreiber, dem Umweltamt, dem LANUV und der Polizei sowie weiteren beteiligten Stellen zusammen. Weitere Informationen folgen bei wesentlichen Lageänderungen.
